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Es hätte eine dieser Veranstaltungen werden können, die man als »circle jerk« abtun kann und von denen man sich besser fern hält, man lausche z.B. den Worten von Frau zu Salm, die irgendwie an »Flogging« interessiert ist und ansonsten Fon für das nächste große Ding hält (die anstehende »Müll-Phase« der neuen Medien kann man sicher so beschreiben, davon versteht sie ja auch selbst genug). Aber es gab ja auch noch den Podcastday 2006 und so traf man zwischen all den üblichen Spacken und Dünnbrettbohrern der Branche (neuerdings auch verdingte Weblogger) auch einige sehr interessante und sympathische Menschen (vielen Dank - you know who your are!).

Unser Panel mit dem knackigen Titel »Podcasts als Social Media - Warum Podcasting Web2.0-Menschen eine Stimme gibt«, das zunächst schon mal unter diesem Titel leidet, war dann aus meiner Sicht nur so mittelmäßig. Aus diesem Web 2.0 Schwamm heraus lief das Gespräch in Richtung »Podcasts vs. traditional Media«, was letztlich immer unbefriedigend sein muss. Wenn die Traditionellen (Fernsehen und Radio) langsam mal anfangen, sich auch mit den Möglichkeiten dieser neuen Medien zu beschäftigen und dabei auch Qualität zu entwickeln, statt sie mit sinnfreier Zweitverwertung zuzumüllen, dann kann es wieder spannend werden und würde eventuell auch für Nachwuchs auf beiden Seiten sorgen.

Knalleffekt am Rande: Die GEMA hat laut Dr.Pappi bereits ein Lizenzmodell für Podcaster in Vorbereitung. Außerdem ein paar weitere Details über mögliche Ausnahmeregelungen für Musiker in der GEMA (Rechtefreigabe für einzelne Medienbereiche), die im Raum für ungläubige Blicke und Zwischenrufe sorgten.

Zu erwähnen wäre da noch eine extrem peinliche Veranstaltung, sowie das überdurschnittlich gute Catering. Wir kommen wieder. [auch hier]


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