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Das FM4 Fest

radio

Mein Lieblings-Radiosender kam nach München und hat ein Fest veranstaltet. Kurzfassung: es war sehr fein.
Erstaunt war ich zunächst über die Menschenmassen, die zur Muffathalle kamen; auch nach 2 Uhr früh warteten noch einige Dutzend unermüdliche auf Einlass– es gibt eben kein Auflegeverbot für FM4 DJs in dieser Stadt.
Pünktlich um 9 ging es los, nach einer Ansage vom langsam immer blader werdenden Herrn Blumenau spielten Mauracher ordentlich auf. Überraschend tight, mit einer kraftvollen Sängerin und mit dem Hit »Hello« im Gepäck wurde die Halle erstmal warm gemacht.
Heinz aus Wien waren sicher die lauteste Band des Abends, sehr sympathisch und mit einem ordentlichen Mosh-Pit vor der Bühne. Gegen 11 dann der geheime Headliner des Abends: nach einer gewohnt souveränen Einlage der Herren Stermann und Grissemann zeigten Attwenger was zwei Mann auf einer Bühne für einen Sound entfesseln können. Eine Stunde Austrian-Tribal, sehr schweißtreibend, sehr unterhaltsam. Als einziges Fragezeichen bleibt die Stimmung zwischen Falkner und Binder zu erwähnen, die beiden haben nicht ein einziges mal gelächelt, aber vielleicht gehört das so.
Von Bauchklang hab ich mir nur den Anfang angesehen, sicher gut gemacht, aber das ist so überhaupt nicht mein Ding. Und bevor Louie Austen seinen Auftritt hatte, war ich dann schon auf dem Heimweg.
Mein persönlicher Höhepunkt war eine »Performance« der Herren Ostermayer und Edlinger vor der Halle, mit einigen wunderbaren Ansagen, die wir hoffentlich in nächster Zeit im »Sumpf« noch einmal hören dürfen. Ein betrunkener Ostdeutscher (Ulf!) der versuchte witzig zu sein, sinnlose Alkoholtests und ein Sprecherwettbewerb mit Helium Stimmen. Zweifeln ließ mich dabei einzig, was das Wissen über Chemie bei den Mitarbeitern der »Klugscheißersendung« (Ostermayer über den »Sumpf«) anbelangt: mit der Helium Flasche ging man sicherheitshalber von einer brennenden Tonne weg, damit nichts explodiert… Auch mit schönen Bildern kann man einen Abend zusammenfassen:
Ulf, sei Ich-AG!


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