Zum Thema Rasterfahndung gab es in einem mir bekannten Forum eine kleinere Diskussion in deren Verlauf folgendes Zitat fiel:

"Die Rasterfandung stammt m. E. aus den Zeiten des RAF-Terrors. Das muß in den 70ern gewesen sein, da regierten in Bonn SPD und FDP. Herr Herold (?) wollte uns einreden, daß die Polizei bald vor dem Täter am Tatort sein würde - von Polizeiarbeit hat er wohl nicht so viel verstanden. In den 80ern hat das BVerfG die "informationelle Selbstbestimmung" endeckt - wegen der Volkszählung. Von der ist beim Rastern wenig die Rede, was mich zu der Vermutung bringt, daß Ausländer vielleicht dies Recht gar nicht haben - die Deutschen machen eh' wenig Gebrauch davon, da kann man es auch lassen.
Ohne hier das Übel herbeireden zu wollen, aber der nächste Terroranschlag wird vermutlich von einer Schar nordischer, blonder Friseusen, die jeweils 3 Kinder haben und mindestens zum 2ten Mal verheiratet sind, von Sozialhilfe leben und wegen Kaufhausdiebstahl verurteilt wurden durchgeführt. Die Crew-Mitglieder, die sich wahrscheinlich alle aus einem Häkelclub in Tromsö kennen, werden eine vielbefahrene Autobahnbrücke im Sauerland sprengen, wobei sämtliches Material aus einer bundesweit bekannten Drogeriekette stammen wird. Erkennbar sind die Damen an Gucci Schuhen und einer Vorliebe für Salzlakritz. Danach wird Blondierungsmittel durch den für Lakritzimporte zuständigen Minister vermutlich sofort verboten."

- M. Boettcher.

Ja, genau so wirds passieren und die nächste Rasterfahndung wird wieder keinen einzigen Anschlag verhindern...


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