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Im Kino: 4 Filme

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Es gibt ein paar Filme der letzten Wochen nachzutragen, war wohl etwas nachlässig mit der Schreiberei.

Ten Minutes Older - The Trumpet erster Teil einer wunderbaren Kurzfilmanthologie, mit Beiträgen von Aki Kaurismäki (klasse), Victor Erice (optisch hübsch), Jim Jarmusch (klasse), Spike Lee (tragisch aber gut), Kaige Chen (nett skurril) und Wim Wenders überraschend mit dem Höhepunkt, einem geilem Drogenrausch (in echt und Bildern). Wenders meide ich ja sonst wie der Teufel das Weihwasser, aber da hat er mich begeistert. Dagegen war der absolute Abschuss Werner Herzogs Beitrag, unsagbar blöder deutscher Betroffenheitsscheiß, schlecht gefilmt und noch schlechter kommentiert. Aufhören!
Der Film lohnt sich trotzdem und wer mehr darüber und den noch folgenden zweiten Teil erfahren will kann sich auf der offiziellen Seite informieren.

Good Bye Lenin! eine deutsche Komödie mit origineller Geschichte und zum Glück arm an Klamauk. Besser als befürchtet, aber auch nicht der Megafilm als der er in der Journaille gehypt wird. Kann man gut ansehen. (Zum Inhalt muß ich hier wohl nix sagen, hat inzwischen wohl eh jeder mitbekommen.)

Der Mann ohne Vergangenheit Aki Kaurismäki schaffts wiedermal. Wortkarge Gestalten (wenn sie mal was sagen ists entweder profund oder staubtrockener Humor) in einer unspektakulären und spröden Geschichte. Der Fatalismus trieft so heftig von der Leinwand und trotzdem ist es im Grunde Kaurismäkis positivster Film, inklusive Happy End. Die Schauspieler (die üblichen Verdächtigen) sind allesamt wie aus dem skandinavischen Leben gegriffen. Farben, Licht und Musik sind auch perfekt. Ansehen!
Deutsche Webseite

Gestern dann noch zur Entspannung Old School, herrlich flache Komödie mit Luke Wilson, Will Ferrell, und Vince Vaugn. X-te Variante einer College Komödie (seit Animal House eine amerikanische Tradition), die aber trotzdem sehr unterhaltsam ist. Hirn an der Kasse lassen und sich kaputt lachen wenn Will Ferrell am Grab seines 89jährigen Ex-Kommilitonen "Dust in the wind" singt... Fazit: flach aber kurzweilig.


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