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Man liest irgendwo von der aktuell angesagten Band der Stunde, der antrainierte Anti-Hype Reflex schlägt zu und von Stund an ignoriert man erfolgreich jeden Kontakt damit, bis es einem so geht wie mir heute früh.
Ich stehe unter der Dusche, das Radio laut genug um gefahrlos mitsingen zu können. The Cure sind nicht eben Duschmusik, aber schon beginnt der nächste Song, ein schnelles Pop Intro, Bass und 80er Keyboard, nach zwei Takten ein sattes Gitarrenriff, dada dada daa daa - dada dada daa daa, Schlagzeug und ab gehts. »Welcome to the future, welcome to the future« kann ich recht schnell mitsingen. Ich wasche mir das Shampoo aus den Augen (»Bigtime, we're all partners in crime«) wippe leicht mit, immer bemüht nicht auf die Fresse zu fallen. Muss ich vor dem Frühstück schnell mal nachsehen wer das war. Das FM4 Trackservice aufgeblättert, The Soundtrack Of Our Lives mit »Bigtime«, verdammt, die haben doch im Moment die Platte des Monats im Visions, das darf doch nicht sein. Seltsame Schweden mit einem Hang zum Britpop fand ich noch nie gut, mit »Sister Surround« haben sie mich gar gequält. Ach egal, »Bigtime« verströmt gute Laune am frühen Morgen, das ist es was zählt.


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