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Handwerker sind doch wirklich die Pest. Erst bekommt man sie nicht ans Telefon (spricht eigentlich diese eine nuschelnde Bayerin die Anrufbeantworter-Ansagen aller Münchener Handwerker?), sollte man dann unerwartet doch einen Rückruf bekommen und seine Frage stellen können, so erzählen sie einem, dass sie dafür überhaupt nicht zuständig seien oder bis Weihnachten sowieso keine Zeit hätten. Von den wenigen Installateuren die bisher bereit waren meine Wohnung zu betreten konnte man getrost 50% wieder rausschmeissen, deren handwerkliches Talent habe ich selbst und zwar im kleinen Finger. Wo ist der Fachmann wenn man ihn braucht?

Übrigens ist dieser Zustand in Kalifornien nicht besser–mit dem entscheidenden Unterschied, dass es dort keine Ausbildungsberufe oder gar Meisterprüfungen gibt. D.h. jeder der meint, sich Schürfrechte für den goldenen Boden des Handwerks besorgen zu wollen, kann das gegen eine geringe Gebühr tun und sich eine »Contractor's license« holen. Anschließend lässt man sich eine Mailbox mit »sorry, i'm currently not available« besprechen, fängt nach völlig überteuerten, unverbindlichen und mündlichen Kostenvoranschlägen damit an, ein paar Baustellen aufzumachen und geht dann erstmal einen Kaffee trinken.


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